Unsere Ziele 2012
Artikel im Amtsblatt vom 27.01.2012
Auch 2012 ist das Projekt „Nachhaltige Stadt Freiburg“ Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit unserer dreizehn StadträtInnen: Solide Finanzen, ökologisches Wirtschaften, gute Kinderbetreuung, Bildungschancen für alle, umweltfreundliche Mobilität, Wohnraum für jeden Geldbeutel. Wir wollen eine ökologisch, ökonomisch und sozial zukunftsfähige Stadtentwicklungspolitik, die sich der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen stellt.
Bild: Helmut Thoma
Auf der Fraktionsklausur im Oktober 2011
Klimaschutz: Ein Stadtteil soll zum Pilotprojekt für Energie- und CO2-Einsparung werden – als Schritt zur klimaneutralen Stadt 2050. Auf den Berghöhen sollen neue Windräder die Energiewende voranbringen. 2012 könnte zum entscheidenden Datum für die Abschaltung von Fessenheim werden.
Wohnen: Eine Strategie für mehr Wohnraum und sozial gemischte Stadtteile wird gemeinsam mit allen Fraktionen, Verwaltung und Wohnungsmarktakteuren bis zum Herbst erarbeitet. Wohnen muss erschwinglich sein – für alle! Die nötigen Neubauvorhaben erfordern aber auch mehr Akzeptanz bei der Nachbarschaft.
Stadtentwicklung: Im Sommer wird der Autoverkehr aus der Innenstadt verbannt: Die Umgestaltung des Rotteckrings mit neuer Stadtbahnlinie, attraktiven öffentlichen Plätzen und einer Flaniermeile zum Bahnhof beginnt, der Gleisbau Richtung Gundelfingen geht voran. Das Radwegenetz wird weiter ausgebaut und die Innenstadt wird Stück für Stück barrierefrei.
Bildung: Eine inklusive staatliche Gemeinschaftsschule, in der alle Kinder – ob hochbegabt oder mit Handicap – länger gemeinsam lernen, soll in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Wir wollen Ganztagsschulen und Schulsozialarbeit weiter ausbauen.
Kinderbetreuung: Vor allem für unter Dreijährige wollen wir neue Plätze schaffen: Bis 2014 soll für 50% der Kleinen frühkindliche Bildung und Betreuung zur Verfügung stehen.
Kultur: Die kulturelle Infrastruktur wird zukunftsfest gemacht: Augustinermuseum und Theater werden zügig weiter saniert. Und weil nachhaltige Lebensentwürfe auch ein kulturelles Umdenken erfordern, wollen wir dafür neue Impulse geben.




