Beim Klimaschutz geht’s auch um die Wurst!

Klimaschutz mit Messer und Gabel

Dem Thema bewusste Ernährung kommt beim Klimaschutz eine bedeutende Rolle zu. 

Dies macht auch die laufende Klimaschutzkampagne der Stadt Freiburg deutlich, wo unter der Überschrift „Weniger Fleisch – mehr Klimaschutz“ darauf hingewiesen wird, dass allein durch die Fleischproduktion 18% der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht werden. Der Tipp für klimabewusste VerbraucherInnen, den Fleischkonsum zu reduzieren, ist deshalb nur konsequent.

Um dieses Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Menschen zum Mitmachen zu motivieren, haben einige europäische Städte, so die belgische Stadt Gent und die norddeutsche Stadt Bremen, einen sog. „Veggi-Day“ eingeführt: An einem Tag in der Woche wird in städtischen Schulen, Kitas und Kantinen auf Fleisch verzichtet, stattdessen werden ausschließlich vegetarische Gerichte angeboten. Neben städtischen Einrichtungen sollen auch Restaurants, Mensen, Betriebskantinen und natürlich alle Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, sich an dieser Mitmach-Aktion zu beteiligen. 

Junges Freiburg/DIE GRÜNEN greifen mit einer Veranstaltung die aktuelle Debatte um den Klimaschutz auf und suchen nach umsetzbaren neuen Ideen für Freiburg, um das Klimaschutzziel 40% weniger CO2 – Ausstoß bis 2030 zu erreichen.

Theoretisch würde die erfolgreiche Einführung eines Freiburger Veggi-Days, an dem alle EinwohnerInnen konsequent teilnehmen, dem Reduktionsziel eines ganzen Jahres – nämlich 28.000 t CO2 weniger - entsprechen!

 

Veranstaltung: „Klimaschutz mit Messer und Gabel“

Wann:

am 14. September 2010 um 19:30 Uhr

Wo:

im Goethe – Institut, Wilhelmstraße 17

Wer:

Dagmar von Cramm, Ernährungsexpertin und Fachjournalistin
Silke Bott, Vorstandsmitglied Vegetarierbund Deutschland
Sven Gärtner, Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
Peter Schach, Umweltschutzamt der Stadt Freiburg
Adelheid Hepp, Stadträtin Junges Freiburg/DIE GRÜNEN